„Ich möchte mein Essen selbst kaufen!“

Am Samstag, den 16.11. demonstrierten etwa 20 Asylbewerber vor dem Reeser Rathaus. Anlass dazu sind die schlechten Verhältnisse, in denen die AsylbewerberInnen leben. Ein konkreter Grund ist der Asyl-Shop in Rees. Dort können sie mit einem Punktesystem einkaufen, dabei ist aber festzuhalten, dass die Lebensmittel ungefähr doppelt so viel kosten, als bei anderen großen Supermärkten. Die Asylbewerber fordern daher Geld statt dieser Punkte. Rees ist die einzige Kommune im Kreis, die das Punktesystem noch praktiziert. Deshalb wird der Unterstützende haben einen Korb mit dem zusammengestellt, was die AsylbewerberInnen für eine Woche einkaufen können.Shop aktuell von den Betroffenen boykottiert. Zudem hätten die AsylbewerberInnen gerne die Möglickeit die deutsche Sprache zu lernen und mit Bus und Bahn zu fahren. Auch wünschen sie sich warme Winterkleidung. Unterstützt wurden sie von Oragnisationen wie „Fremde werden Freunde“ oder der Grünen Jugend, denn wir fordern, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben!