Junge Grüne auf dem Sprung in die Räte

Am 25. Mai wird wieder gewählt. Diesmal wird über die politische Zukunft Europas und die der Kommunen abgestimmt. Die Grüne Jugend wird sowohl im Wahlkampf als auch nach der Wahl für die Belange junger Menschen aktiv sein. Bei der Listenaufstellung der Grünen wurde der 19-jährige David Krystof aus Goch auf Platz 6 der Reserveliste für den Kreistag gewählt. „Wir als Grüne Jugend sehen es als dringend notwendig, dass junge Gesichter und neue Ideen in den Kreistag kommen. Daher hoffen wir, dass David den Einzug schafft.“, so Yvonne Stalder, Sprecherin der Grünen Jugend Kreis Kleve. Neben David steht auch der 20-jährige Torsten Kannenberg aus Weeze auf Platz 10 der Reserveliste für den Kreistag. 

Aber nicht nur im Kreis, sondern auch in den einzelnen Kommunen stehen Kandidat*innen der Grünen Jugend auf aussichtsreichen Listenplätzen und besetzen Wahlbezirke. „Wir freuen uns, dass wir neben dem Kreistag auch in zahlreichen Kommunen die Chance haben junge grüne Ideen demnächst in den Stadträten vertreten zu können.“ so Torsten Kannenberg, Sprecher der Grünen Jugend Kreis Kleve. Folgende Mitglieder treten für die Grüne Jugend auf kommunaler Ebene an (Fotov.l.n.r.): Christian Beeger (Straelen), Martin Püschel (Kevelaer), Torsten Kannenberg (Weeze), Luca Straßner (Kevelaer), Yvonne Stalder (Goch), Tim Hackstein (Goch), David Krystof (Goch). Ebenfalls treten die jungen Grünen (nicht auf dem Foto) Anna Völlings (Kalkar), Faryna-Joleen Höhn (Rees) und Paula Backhaus (Kleve) an. 

Die Grüne Jugend setzt sich vor allem für eine bessere Verkehrspolitik ein. Sie fordert zum Beispiel, die Zugstrecke des RE10 zwischen Düsseldorf und Kleve bis nach Nijmegen zu reaktivieren. Zudem soll dieser zuverlässiger werden und länger fahren. Auch das Radfahren soll durch einen Ausbau von Fahrradwegen attraktiver gestaltet werden. Die vorhandenen Radwege sind teilweise in so schlechtem Zustand, dass die Nutzung unzumutbar ist. Ein weiteres großes Kernthema der Grünen Jugend ist das Internet. „Wir wollen zum Beispiel frei verfügbares W-LAN an öffentlichen Plätzen einrichten und mittels Open Data eine Grundlage für eine echte Beteiligung der Bürger*innen schaffen“, so David Krystof. Die Jugendorganisation der Grünen sieht als weitere Aufgabe, den Kiesabbau am Niederrhein stark einzuschränken, damit nicht immer mehr kostbarer Boden zu Baggerlöchern wird. Zudem positionieren sich die jungen Grünen auch klar gegen Fracking, ein Verfahren, bei dem unser Grundwasser durch hochgiftige Chemikalien verseucht wird, nur um kleine Mengen Gas aus tiefer gelegenen Bodenschichten zu gewinnen. 

Um in den nächsten 6 Jahren der Jugend wieder mehr Gehör in der Politik zu verschaffen, hofft die Grüne Jugend auf ein gutes Ergebnis für die Grünen am 25. Mai.